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Erbrecht - Ansprüche und Vorsorge

Erbrecht - Ansprüche und Vorsorge
Tätigkeitsbereiche
  • Ansprüche auf Erfüllung von Vermächtnissen
  • erbrechtliche Auskunftsansprüche
  • Durchsetzung der Ansprüche aus einer Erbengemeinschaft
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  • Übertragsvertrag/Schenkung mit Nießbrauchsrecht oder Wohnungsrecht
  • Vermächtnis
  • Vorsorgende Verträge zur Vermeidung von Konflikten und Pflichtteilsberechtigten

Erbrecht - Kinder, gesetzliche Erbfolge, Pflichtteil oder Erbengemeinschaft: wer soll was erben?

Die Kanzlei Pläster & Brune betreut Sie in nahezu sämtlichen Fragestellungen im Erbrecht anwaltlich oder durch unsere Notare im Falle der Vorsorge. Das Erbrecht stellt einen Schwerpunkt der Tätigkeit unserer Kanzlei dar. Kaum ein anderes Rechtsgebiet außer vielleicht dem Familienrecht ist mit derart vielen Emotionen behaftet wie das Erbrecht. Schließlich geht es zum Beispiel um so etwas wie eine Bestandsaufnahme des eigenen Vermögens und daraus folgend die Frage: wer soll einmal was erben? Ist die Erbfolge klar oder sehen wir uns mit Erwartungen konfrontiert, denen wir nicht entsprechen wollen? Wollen wir trotz gesetzlicher Erbfolge einem Erben nur den Pflichtteil zugestehen? Hat es Veränderungen in der Familienkonstellation gegeben, die wir im Testament berücksichtigen wollen? Haben wir vielleicht keine Kinder oder gar keine engen Verwandten (mehr), möchten aber trotzdem eine sinnvolle Verwendung für unser Vermögen finden?

Oder der Erbfall ist bereits eingetreten, und es zeichnen sich Konflikte ab, die man vorher nicht erwartet oder sogar nicht für möglich gehalten hat. Gibt es überhaupt ein Testament? Wenn ja, ist das Testament in Ordnung oder gibt es Zweifel an der Richtigkeit? Gibt es eine Erbengemeinschaft? Je nach Perspektive hat es vielleicht angenehme oder unangenehme Überraschungen gegeben, und Sie möchten darauf reagieren. Oder Sie erfahren plötzlich, dass der Erblasser eine Person ist, von der Sie gar nichts wussten oder mit der Sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr haben.

Erblasser, Testament, Nachlass, Ordnung  - Ihr Anwalt steht Ihnen kompetent zur Seite!

Aus dieser kleinen Aufzählung ergeben sich bereits zahlreiche Ausgangssituationen und potenzielle Konflikte, die eine Beratung durch einen Anwalt und ggf. auch durch einen Notar sinnvoll erscheinen lassen. Uns ist bewusst, dass gerade Erbschaftsfragen Fingerspitzengefühl unsererseits und Vertrauen seitens unserer Mandanten notwendig machen. Unsere Kanzlei verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Erbrecht. Viele unserer Mandantschaften dürfen wir bereits in der zweiten oder gar dritten Generation betreuen. Dieses Vertrauen bestätigt uns und unsere Arbeit und macht uns auch ein bisschen stolz.

Im Erbrecht betreut Sie unser Partneranwalt und Notar Gerrit Brune sowie unser Partneranwalt Patrick Wilcock.

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Kann ich Schulden erben?

Ja, wer etwas erbt, erhält nicht nur das Vermögen, sondern auch die Schulden des Verstorbenen. Diese Schulden des Verstorbenen muss der Erbe auch aus seinem Privatvermögen bezahlen. Sollte sich herausstellen, dass der Nachlass überschuldet ist, kann der Erbe die Erbschaft innerhalb von 6 Wochen ausschlagen. An die Stelle des Erben tritt dann die Person, die Erben würde, wenn er selbst bereits gestorben wäre. Alle darauffolgenden Erben können ebenfalls ausschlagen. Zum Schluss erbt dann der Staat, der jedoch nicht für die Schulden aufkommt. Wir empfehlen Ihnen daher, bei Kenntnis eines Erbfalls anwaltliche Beratung hinzuzuziehen.

Kann ich Erbe werden, wenn ich den Erbfall ignoriere?

Ja, Sie werden mit dem Erbfall Erbe, wenn Sie als Erbe bestimmt sind. Hierfür ist es nicht notwendig, dass das Erbe ausdrücklich angenommen wird. Erbe wird man von alleine. Wenn Sie nicht Erbe werden wollen, müssen Sie innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Kenntnis des Erbfalls das Erbe ausschlagen. Dies geschieht beim Nachlassgericht oder vor einem Notar. Sollten Sie sich zurzeit im Ausland befinden, beträgt die Frist hierfür 6 Monate.

Ist es möglich, seine Kinder zu enterben?

Kinder sind die gesetzlichen Erben ihrer Eltern. Eltern können Sie zwar im Testament „enterben“, jedoch bestimmt das Gesetz, dass sie den Pflichtteil bekommen. Der Pflichtteil besteht in der Hälfte des gesetzlichen Erbteils und ist von derjenigen Person auszuzahlen, die Erbe geworden ist. Der vollständige Ausschluss von jeglichen erbrechtlichen Ansprüchen ist zwar möglich, aber an sehr strenge Bedingungen geknüpft. Sollten Sie jemanden enterben wollen oder gar selbst enterbt worden sein, empfehlen wir Ihnen, ein Erstberatungsgespräch bei uns zu vereinbaren.

Enterbt - Wie gelange ich an meinen Pflichtteil?

Der Pflichtteilsberechtigte kann von dem Erben die Zahlung des sogenannten Pflichtteils verlangen. Hierbei handelt es sich um die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Das Problem ist jedoch, dass der Pflichtteilsberechtigte in der Regel keine Kenntnis darüber hat, welchen Wert der Nachlass hat. Für diesen Fall sieht das Gesetz einen Anspruch gegen den Erben auf Auskunftserteilung und Wertermittlung vor. Nur über diesen Auskunftsanspruch hat der Pflichtteilsberechtigte die Möglichkeit, die Höhe seines Pflichtteils berechnen zu können. Der Erbe ist daher verpflichtet, ein sogenanntes Nachlassverzeichnis vorzulegen. Ein Nachlassverzeichnis stellt eine geordnete Darstellung des Vermögens dar. Dieses ist vollständig und wahrheitsgemäß zu erstellen.

Beerdigung und Grabpflege

Nach dem Tod des Erblassers haben die Erben sowohl die Beerdigungskosten, als auch die sogenannte Erstausstattung des Grabes zu bezahlen. Eine darüberhinausgehende Grabpflege ist gesetzlich nicht vorgesehen.

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