Notare bei Pläster und Brune in Werne

Pläster & Brune GbR - Notare bei Pläster und Brune in Werne

Notare

Ohne Notar geht vieles nicht

Nach wie vor gibt es viele Verträge, Vorgänge oder Dokumente, die erst dann rechtliche Verbindlichkeit erhalten, wenn sie vom Notar verlesen und beurkundet wurden - ohne Notar geht also vieles nicht. Auch, wo es nicht vorgeschrieben ist macht es an vielen Stellen Sinn, mit einem Notar zu arbeiten, um Streit, Unklarheiten oder Möglichkeiten der Anfechtung zu minimieren. In der Kanzlei Pläster & Brune stehen unseren Klienten mit Herrn Rechtsanwalt & Notar Hans-Joachim Pläster und Herrn Rechtsanwalt & Notar Gerrit Brune gleich zwei Notare zur Verfügung.

Das Tätigkeitsfeld eines Notars erstreckt sich über fast alle Rechtsgebiete, wobei für einige Bereiche eine Urkunde zwingend erforderlich ist, während sie in anderen zumindest äußerst sinnvoll erscheint . Das Immobilienrecht zum Beispiel enthält eine Fülle an Situationen, die notariell geregelt werden müssen. Ein Bauträgervertrag  bedarf ebenso der Beurkundung wie Verträge im Erbbau oder über Grundschuld und Hypothek. Auch Kaufverträge oder Teilungserklärungen müssen beurkundet sein. Das Höferecht spielt keine so große Rolle mehr wie noch vor einigen Jahrzehnten Findet es heute noch Anwendung muss der Vorgang trotzdem durch einen Notar begleitet werden.

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Gerrit Brune
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Rechtsanwalt und Notar
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

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Heinz-Joachim Pläster
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Rechtsanwalt und Notar

Die notarielle Beurkundung schafft Rechtssicherheit

Auch im Erbrecht ist man in vielen Fällen erst dann auf der sicheren Seite, wenn Verträge, Regelungen, Testamente oder Wünsche notariell beurkundet werden. Erbstreitigkeiten können am ehesten verhindert werden, wenn der Erblasser seinen letzten Willen in Form eines Testaments zu Lebzeiten festlegt, durch einen Notar beglaubigen lässt oder konkrete Wünsche bereits umsetzt, z.B. durch einen Übertragungsvertrag oder eine Schenkung. Beinhaltet die Schenkung ein Nießbrauchsrecht, ist der Gang zum Notar unumgänglich.

Auch im Familienrecht gibt es Bereiche, bei denen ein Notar beurkunden muss. So kann zum Beispiel ein Adoptionsverfahren erst beginnen, wenn die adoptierende Familie/der Aufnehmende einen notariell beglaubigten Antrag gestellt hat. Auch ein Ehevertrag oder eine Scheidungsfolgevereinbarung muss in vielen Fällen von einem Notar beurkundet werden.

Besonders wichtig ist die notarielle Beurkundung zudem bei Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Generalvollmachten. Niemand beschäftigt sich gern mit der Vorstellung, dass man selbst oder die nächsten Angehörigen von schwerer Krankheit betroffen sein könnten. Doch gerade dort, wo erhebliche Vermögenswerte oder ein Unternehmen vorhanden sind, sollte entsprechende Vorsorge getroffen werden. Nur so ist gewährleistet, dass zum Einen dem Wunsch des Verfassers/der Verfasserin entsprochen wird und zum Anderen, dass ein Unternehmen vergleichsweise reibungslos weitergeführt oder Vermögenswerte sinnstiftend genutzt werden können.

Tätigkeitsschwerpunkte der Notare

Immobilienrecht

  • Bauträgervertrag
  • Erbbaurecht
  • Grundschuld und Hypothek
  • Höferecht
  • Kaufvertrag
  • Wohnungseigentumsrecht/Teilungserklärung

Familienrecht

  • Adoptionen
  • Ehevertrag
  • Scheidungsfolgenvereinbarung

Vorsorge

  • Patientenverfügung/Betreuungsverfügung und Generalvollmacht

Erbrecht/Schenkungen

  • Auseinandersetzungsvertrag
  • Behindertentestament
  • Ehegattentestament
  • Einzeltestament
  • Erbscheinsantrag
  • Erbteilsübertrag
  • Erbvertrag
  • Teilungsanordnung
  • Unternehmertestament
  • Übertragsvertrag/Schenkung mit Nießbrauchsrecht oder Wohnungsrecht
  • Vermächtnis
  • Vorsorgende Verträge zur Vermeidung von Konflikten und Pflichtteilsberechtigten

Was ist ein Altenteilsrecht?

Bei Schenkungen behält sich der Schenker ein Altenteilsrecht vor. Dies wird im Grundbuch abgesichert durch eine Reallast gem. § 1105 BGB. Es dient der Versorgung des Schenkers. Es entsteht häufig bei einer Hofübergabe (Hofschenkung). Es umfasst dann zum Beispiel Pflegeleistungen, ein Wohnrecht und/oder eine monatliche Rente. Die Anordnung bedarf der notariellen Beurkundung. Es handelt sich meistens um eine Gegenleistung dafür, dass ein Grundstück geschenkt wurde.

Was ist eine Auflassung?

Die Auflassung ist ein Begriff für die Einigung zwischen Käufer und Verkäufer einer Immobilie über den Eigentumsübergang. Sie ist in jedem Immobilienkaufvertrag enthalten. Erst mit der Eintragung der Auflassung im Grundbuch geht das Eigentum an der Immobilie auf den Käufer über.

Was bedeutet Auflassungsvormerkung?

Die Auflassungsvormerkung ist eine Absicherung des Käufers. Diese wird im Grundbuch eingetragen. Nach Eintragung der Auflassung- oder Eigentumsübertragungsvormerkung ist der Käufer abgesichert. Es kann dem Käufer dann nicht mehr passieren, dass er den Kaufpreis zahlt ohne später Eigentümer der Immobilie zu werden. Der Notar sichert den Käufer also mit der Auflassungsvormerkung ab.

Was ist ein Bauträgervertrag?

Es wird in der Regel eine noch nicht erstellte oder zu sanierende Immobilie vom Bauträger gekauft. Der Bauträger ist ein Unternehmer. Der Vertragsgegenstand des Bauträgervertrages ergibt sich aus der Baubeschreibung und aus Bauplänen. Diese sind Teil des Bauträgervertrages und ebenfalls zu beurkunden. Für Bauträgerverträge gelten die speziellen Vorschriften der MaBV.

Was ist ein Behindertentestament?

In dem Behindertentestament setzen die Eltern das behinderte Kind als Vorerben ein und dessen Nachkommen oder die Geschwister als Nacherben. Zudem wird eine Dauertestamentsvollstreckung angeordnet. Der Sozialhilfeträger kann dann auf das Vermögen des behinderten Kindes nicht zugreifen. Hintergrund ist, dass behinderte Menschen oft nicht alleine für ihren Lebensunterhalt aufkommen können und Leistungen von Sozialhilfeträgern beziehen. Würden die Eltern dieses Kind einfach so als Erben einsetzen, könnte der Sozialhilfeträger darauf zugreifen und das Kind würde nicht das ihm zugewandte Vermögen erben.

Was ist ein „Berliner Testament“?

Ein „Berliner Testament“ bedeutet, dass sich beide Ehegatten gegenseitig in einem Testament jeweils allein beerben. Sie verfügen also, dass der jeweils andere Ehegatte beim Todesfall alleiniger Erbe wird. Schlusserben nach dem Tod des letztlebenden Ehegatten sind in der Regel die gemeinsamen Kinder zu gleichen Teilen. Ein Berliner Testament ist in der Regel bei Ehegatten gewollt. Leider sieht die gesetzliche Erbfolge nicht vor, dass man sich als Ehegatten gegenseitig beerbt. Daher ist ein Berliner Testament erforderlich und kann beim Notar beurkundet werden. Nach gesetzlicher Erbfolge hätte der überlebende Ehegatte in der Regel eine Erbengemeinschaft mit den Kindern. Diese setzt sich dann auch im Grundbuch fort, wenn eine Immobilie vorhanden ist. Dieses Ergebnis ist häufig nicht gewollt. In der Regel ist stattdessen gewollt, dass die Immobilie zunächst allein auf den überlebenden Ehegatten übergeht und erst später die Kinder im Grundbuch stehen. Eine Erbengemeinschaft mit den Kindern kann dazu führen, dass die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft von einem Kind gefordert wird und der überlebende Ehegatte dann im hohen Alter einem Rechtsstreit mit den eigenen Kindern ausgesetzt ist und die von ihm bewohnte Immobilie im schlimmsten Fall verlassen muss.

Was ist ein Ehevertrag und wozu dient dieser?

Wenn kein Ehevertrag geschlossen ist, leben die Eheleute im Güterstand der Zugewinngemeinschaft und es gelten auch sonst die gesetzlichen Regelungen betreffend Unterhalt, Versorgungsausgleich etc. Soll stattdessen jedoch eine andere Regelung für die Ehe gelten, so kann man beispielsweise Gütertrennung im Ehevertrag vereinbaren oder die Zugewinngemeinschaft modifizieren, indem ein gewisser Gegenstand nicht dem Zugewinn unterfällt. Dann bedeutet dies, dass der andere Ehegatte im Falle einer Scheidung von diesem Gegenstand und dessen Wertsteigerungen nicht profitiert, also hinsichtlich dieses Gegenstandes keinen Zugewinnausgleich erhält. Ebenso können in Eheverträgen Regelungen zum Unterhalt, zum Versorgungsausgleich oder die elterliche Sorge betreffend geregelt werden, die von den gesetzlichen Vorschriften abweichen. Zu unterscheiden sind sogenannte vorsorgende Eheverträge, die vor- oder während der Ehe geschlossen werden und diejenigen Eheverträge, die geschlossen werden, wenn die Scheidung unmittelbar bevorsteht (Scheidungsvereinbarung) und in denen die Scheidungsfolgen vereinbart werden. Eine Scheidungsvereinbarung ist notariell zu beurkunden und führt in der Regel dazu, dass die Parteien sich vor dem Notar einigen, anstatt sich gerichtlich in langwierigen Prozessen über Ehefolgen zu streiten.

Wonach richten sich die Notargebühren?

Die Notargebühren richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz, welches die Gebühren für alle Notare einheitlich festlegt. Ihre konkrete Höhe ist vom gesetzlichen Gebührensatz sowie vom jeweiligen Geschäftswert abhängig. Eine individuelle Vereinbarung über die Höhe von Notargebühren ist gesetzlich verboten. Im Einzelfall geben wir Ihnen gerne Auskünfte über die anfallenden Gebühren.

Grundstückskaufvertrag - Notar notwendig?

Ja. Für die Wirksamkeit eines Kaufvertrags bei einem Grundstück oder einem Haus sieht das Gesetz zwingen die Beurkundung durch einen Notar vor.

Was bedeutet „notarielle Beurkundung“?

Eine notarielle Beurkundung ist bei einigen Vertragsarten vorgeschrieben. Solche Verträge nennt man beurkundungspflichtig. Die Verträge werden vom Notar erstellt, geprüft und im Beurkundungstermin in Anwesenheit aller Vertragsparteien verlesen und von allen Beteiligten sowie vom Notar unterzeichnet.

Testament - was ist zu beachten?

Ein Testament muss zunächst handschriftlich und eigenhändig vom Erblasser verfasst worden sein. Die Schrift zwingend lesbar sein. In Ausnahmefällen kann eine sehr unleserliche Handschrift zur Unwirksamkeit des Testaments führen. Darüber hinaus bedarf es der eigenhändigen und vollständigen Unterschrift (Vor- und Nachname) durch den Erblasser. Des Weiteren soll auf dem Testament auch vermerkt werden, wann und wo dieses errichtet wurde. Bei der Wortwahl im Testament bedarf es sehr großer Vorsicht, da im Zweifel jeder Begriff entscheidend sein kann. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen daher notarielle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Der Notar ist eine öffentlich bestellte Amtsperson und gegenüber allen Beteiligten einer Urkunde zur Unparteilichkeit verpflichtet.

Bei vielen weitreichenden Rechtsgeschäften ist Beurkundung durch einen Notar gesetzlich vorgeschrieben.

Aufgabe des Notars ist nicht nur die Errichtung der Urkunde; vielmehr berät er die Beteiligten umfassend. Er ermittelt dabei den tatsächlichen Willen der Beteiligten, er empfiehlt dann mögliche Gestaltungen und zeigt den Beteiligten Rechtsfolgen sowie Chancen und Risiken der jeweiligen Gestaltung auf.

Der Notar ist gemäß § 20 Abs. 1 BNotO zuständig für Beurkunden jeder Art sowie die Beglaubigung von Unterschriften und Handzeichen. Für eine Vielzahl von Rechtsgeschäften ist Beurkundung durch einen Notar gesetzlich vorgeschrieben.

Der Notar kann zudem vollstreckbare Urkunden errichten. Aus ihnen findet wie aus für vollstreckbar erklärten gerichtlichen Urteilen die Zwangsvollstreckung statt.

Für Notare regelt das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) die Vergütung verbindlich. Eine Vereinbarung oder ein Verzicht auf Notarkosten ist nicht zulässig. Der Notar ist unabhängiger und unparteiischer Berater und unterstützt Sie insbesondere in den oben beispielhaft aufgeführten Angelegenheiten.

Unser Kanzlei Pläster & Brune befindet sich in Werne in zentraler Lage und verfügt über eigene Parkplätze neben dem Kanzleigebäude, womit eine sehr gute Verkehrsanbindung unserer Kanzlei nicht nur für die aus Werne kommenden Mandanten gegeben ist, sondern auch für Mandanten aus Unna, Lünen, Lüdinghausen, Nordkirchen, Dortmund, Südkirchen, Münster, Drensteinfurt, Hamm, Kamen, Selm, Ascheberg, A-Herbern und Bergkamen, da Werne direkt an der Autobahn A1 Münster-Dortmund liegt.